Smart Cart

Serviceidee Der Einkaufswagen wird zur aktiven Assistenz
Smart Cart verbindet den klassischen Einkaufswagen mit einer Vielzahl digitaler Funktionalitäten. Kern der intelligenten Funktionalitäten stellt die Produkterfassung dar, welche automatisch in dem Moment durchgeführt wird wenn der Nutzer ein beliebiges Produkt in seinen Einkaufswagen legt. Funktionen wie bspw. das Supermarkt-Navigationssystem, welches dem Nutzer die direkten Standorte gewünschter Produkte innerhalb des jeweiligen Supermarktes anzeigt, hängen oft mit anderen Funktionalitäten wie bspw. der digitalen Einkaufsliste zusammen. Der 1:1-Prototyp ermöglichte es, nicht nur einzelne Funktionen, sondern auch das Zusammenspiel im Markt zu erleben und zu überprüfen.
  1. 01 Produkt einlegen Gewohnte Handlung beibehalten
  2. 02 Erfassen Scanner simuliert Erkennung
  3. 03 Orientierung Liste, Summe und Navigation
  4. 04 Direkt verpacken Waren in Taschen sortieren
Modularer Aufbau
Module sichtbar anordnen Der offene Warenraum machte Ablage, Taschenhalterung und Technikposition unmittelbar sichtbar. So ließen sich die Module verschieben und direkt am realen Nutzungskontext beurteilen.
Prototyping-Entscheidung Prototyp im Maßstab 1:1
Der 1:1-Aufbau ermöglichte es, Griffposition, Display, Scannerzone, Warenraum und Taschenhalterung als zusammenhängenden Einkaufsablauf räumlich erfahrbar zu machen. Der reale Prototyp ermöglichte eine glaubwürdige Beurteilung theoretisch konzeptionierter Funktionalitäten. Die Wahl für das Material fiel auf Wellpappe, da diese sich durch Leichtigkeit, Wirtschaftlichkeit und eine einfache Veränderbarkeit auszeichnet. Für Nutzertests konnten einzelne Module neu angeordnet werden, ohne dass der gesamte Wagen erneut gebaut werden musste. Die Ergebnisse der Tests konnten unmittelbar in die nächste Entwicklungs-Iteration übertragen werden.
Erlebbarer Konzeptnachweis Smart Cart Der präsentationsfähige Wagen übersetzt digitale Einkaufsassistenz in einen verständlichen, begehbaren Proof of Concept.
Mein Beitrag Prototypenbau und technische Umsetzung
Innerhalb des Teams wurde ich mit dem Bau des Prototypen betraut. Dabei galt es die Funktionsidee in ein belastbares 1:1-Modell zu überführen. In diesem Kontext koordinierte ich Wagenlayout, Display, Scanner-Simulation und Taschenkonzept. Für die prototypische Simulation einer Interaktionsoberfläche welche dem Nutzer bspw. hinsichtlich Einkaufsliste, digitalen Warenkorb und Supermarkt-Navigation zur Verfügung steht, wurde ein handelsübliches Android Tablet verwendet. Desweiteren wurde die automatische Produkterkennung mithilfe eines umlaufender LED-Streifen sichtbar gemacht. Um die Verständlichkeit und den Mehrwert zu prüfen, wurden Gespräche mit der Kundschaft und den Mitarbeitenden sowie iterative Nutzertests durchgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden direkt in die Anordnung, die Rückmeldung und den Bedienablauf integriert. Der Aufbau in Originalgröße offenbarte früh Zielkonflikte zwischen Stabilität, Mobilität und schneller Veränderbarkeit. Das Ergebnis war ein belastbarer Konzeptnachweis, der nicht als vorweggenommenes Serienprodukt konzipiert war. Die Erkenntnisse bildeten die Grundlage für die abschließende Bewertung von Bedienbarkeit und technischer Plausibilität.
Display Informationen bündeln Das zentrale Display macht Einkaufsliste, Warenkorb, Summe und Orientierung an einem Ort greifbar.
Taschenkonzept Taschenhalterung und LED-Leiste am Smart-Cart-Prototyp Direkt beim Einkauf sortieren Seitliche Halterungen nehmen Einkaufstaschen auf und vermeiden ein späteres Umladen der Waren.
Scanner-Simulation Erkennung sichtbar machen Ein LED-Streifen übersetzt den unsichtbaren Scanvorgang in eine unmittelbar verständliche Rückmeldung.
Nutzungstest Warenraum nachvollziehbar gliedern Die offene Einteilung machte Produktsortierung und Platzbedarf direkt am Modell überprüfbar.
Komponenten
Galaxy Tab A Display-Simulation
LED-Streifen Scanner-Rückmeldung
Kartonmodell Prototyp im Maßstab 1:1

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